Der Südtiroler Extrembergsteiger ist zur Zeit in Russland, um den Gora Dykh Tau zu besteigen. Allerdings sind die bürokratischen Abwicklungen zur Zeit alles andere als einfach, da es im Moment einen Konflikt mit Georgien gibt und die militärische Präsenz stark spürbar ist. Als Vorbereitung für den Gora Dykh Tau möchte Hans Kammerlander in Begleitung des deutschen Flory Kern den Elbrus besteigen.

Hans Kammerlander hat ein weiteres Ziel seines SECOND SEVEN SUMMITS Projektes erreicht und den Mount Logan 5959mt bezwungen.

Einige Impressionen vom Mount Logan 5959 mt.

» Artikel der Tageszeitung DOLOMITEN vom 27. Mai 2010 (PDF)

 


Interview von Salzburg24.at mit Hans Kammerlander zum Projekt SECOND7SUMMITS (anlässlich seines Aufenthaltes in der ALPSTATION Salzburg am 08.05.2009)

SECOND SEVEN SUMMITS
EXPEDITIONSBERICHT MOUNT KENIA 5199 m - OKTOBER 2009

Am 10. Oktober sind Extrembergsteiger Hans Kammerlander und Bergführerkollege Konrad Auer nach Kenia aufgebrochen, um den 5.199 m hohen Mount Kenia zu besteigen. Am Samstag, 17. Oktober um 13:00 Uhr Ortszeit ist den beiden Südtirolern die erfolgreiche Besteigung gelungen. Die Bedingungen waren nicht sonderlich günstig, da im Gebiet des Mount Kenia bereits Regenzeit herrscht. Der Berg wurde über die technisch schwierige Ostflanke bestiegen. Die Wand war verschneit, was den Aufstieg deutlich erschwerte.
Die beiden Alpinisten sind wieder wohl behalten am Fuße des Mount Kenia angelangt und werden in den nächsten Tagen nach Nairobi zurückkehren.

 

EXPEDITIONSBERICHT MOUNT LOGAN 5959 m - MAI 2009

Pressebericht "Dolomiten" vom Donnerstag, 28. Mai 2009
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Hans Kammerlander - Mount Logan

Am 12. Mai sind Hans Kammerlander und Bergkamerad und -führer Wilfried Oberhofer aus Uttenheim zur nächsten Expedition nach Alaska aufge-brochen. Aufgrund schlechter Wetterbedingungen konnten die beiden Südtiroler erst am 16. Mai zum Gletscher geflogen werden, der auf den Mount Logan führt. Kammerlander und Oberhofer befinden sich im Moment auf etwas über 4.000 mt.
Wenn sich die momentan günstigen Wetterbedingungen halten, werden sie in den nächsten Tagen versuchen den Gipfel zu erreichen. Sollte es aber wieder stürmisch werden, bleibt ihnen nichts anderes übrig, als auf gutes Wetter zu warten, ansonsten verliert man in diesem Gebiet leicht die Orientierung.

 

EXPEDITIONSBERICHT OJOS DEL SALADO 6893 m - APRIL 2009

Am 1. April ist Hans Kammerlander gemeinsam mit Bergkamerad und -freund Toni Mutschlechner aus Bruneck zum Ojos del Salado (6.893m) aufgebrochen, dem zweithöchsten Berg in Südamerika. Hier beginnt er sein nächstes Projekt, die Besteigung des jeweils zweithöchsten Berges auf jedem Kontinent. In den nächsten beiden Jahren möchte der Südtiroler Extrembergsteiger alle SecondSevenSummits besteigen. Der Ojos del Salado befindet sich zwischen Argentinien und Chile und ist dem höchsten Berg Südamerikas, dem Aconcagua sehr ähnlich. Durch seine exponierte Lage in der Atacama Wüste ist der Gipfel des Ojos del Salado selten von Schnee bedeckt. Er ist der höchste Vulkan der Welt, da aber keine Ausbrüche dokumentiert sind, gilt er als ruhend. Zeitweise wurde aber von Gasaktivitäten berichtet, bei denen Wasser- und Schwefeldämpfe austraten. Der Ojos del Salado ist ein leichter Berg und eignet sich perfekt als Vorbereitung für den nächsten Gipfel, den Hans Kammerlander Mitte Mai ansteuern wird und zwar den Mount Logan (5956m) in Alaska.
 
Mittwoch, 08. April
Hans Kammerlander und Toni Mutschlechner befinden sich auf dem Weg zum Gipfel des Ojos del Salado (6.893m). Das Wetter ist schön und die beiden Südtiroler Bergsteiger werden versuchen, den Gipfel zu erreichen.

Pressebericht "Dolomiten" vom Samstag, 12. April
 
 ... und dann waren es noch fünf

 Chile/Ahornach - Am 1. April ist Hans Kammerlander gemeinsam mit seinem Brunecker Freund Toni Mutschlechner zum Ojos del Salado (6893m), dem zweithöchsten Berg in Südamerika, aufgebrochen. Es ist dies der Beginn seines neuesten Projektes, die jeweils zweithöchsten Gipfel aller Kontinente zu besteigen. Am Mittwoch um 12 Uhr Ortszeit standen die beiden Pusterer am Gipfel. Martin Tinkhauser (mt)
 
 "Es war keine echte Herausforderung sondern einfach eine anspruchsvolle Tour", berichtet Kammerlander am Donnerstag Abend im Basislager über die Gipfelbesteigung. Gut fünf Stunden hatten die beiden Pusterer gebraucht, den Berg zu besteigen.
 
 Der Ojos del Salado ist mit einer Höhe von 6893 Metern der höchste Vulkan der Erde und der zweithöchste Berg von Amerika. Die Erstbesteigung erfolgte 1937 durch eine polnische Expedition.
 
 Anders als bei vielen seiner 8000-er-Expeditionen hatte Kammerlander am Mittwoch optimales Wetter. Mutschlechner zog sich bei der Expedition eine einer Schneeblindheit ähnliche Augenerkrankung zu, konnte den Aufstieg aber trotzdem in kürzester Zeit durchziehen. Schon am Ostermontag möchten Kammerlander und Mutschlechner wieder zurück im Pustertal sein.
 
 Mit dem Ojos del Salado hat Kammerlander schon den zweiten Gipfel der sieben zweithöchsten Berge der Kontinente bestiegen. Den K2 hatte er bereits vor Beginn dieser Expedition bestiegen.
 
 Als größte Herausforderung der noch verbliebenen fünf Gipfel und der gesamten Expeditionstour bezeichnet Kammerlander selbst den nächsten Gipfel im Programm, den 5959 Meter hohen Mt. Logan in Alaska. Es ist der zweithöchste Gipfel Nordamerikas und Kammerlander möchte ihn mit Skiern abfahren. "Im Unterschied zum Ojos del Salado ist der Alaska-Gipfel eine echte Expedition", sagt Kammerlander. Diese Expedition muss auch entsprechend vorbereitet werden, sodass der Ahornacher Extrembergsteiger mit dem Start Mitte Mai und einer knapp einmonatigen Dauer rechnet.
 
 "Der größte Unterschied zu den großen Gipfeln der Welt ist die Einsamkeit", erzählt Kammerlander abschließend. Die sieben zweithöchsten Berge sind den meisten Bergsteigern einfach zu "unspektakulär", sodass die beiden Pusterer und ihr Sherpa bei ihrer Tour in der Atacama-Wüste an der Grenze zwischen Argentinien und Chile praktisch in einer menschenleeren Stille unterwegs waren, "wo nichts außer dem Geräusch der Wüstenwinde zu hören war", erzählt Kammerlander.